Olympia Camp Hildesheim

vom 5. bis 9. August 2019

Seit 2003 können Kinder und Jugendliche am Ende der Sommerferien fünf Tage lang in ausgewählten Sportarten trainieren.

Fußball, Schwimmen und Beachen im 17. Jahr

Das Hildesheimer Olympia Camp begeistert Kinder, Jugendliche und ihre Eltern seit 2003. Sportvereine aus der Region übernehmen auf dem Gelände des Freibades Jo-Wiese am Hohnsensee die sportliche Betreuung. Dort können die Kinder am Ende der Sommerferien von Montag bis Freitag in ihren ausgewählten Sportarten trainieren. Seit 2004 obliegt die Organisation von der Anmeldung bis zum Abbau des Camps dem Verein Olympia 2004. Jeden Tag gibt es ein gemeinsames Frühstück und Mittagessen, sowie Snacks am Nachmittag. Am Freitagnachmittag veranstalten alle Aktiven eine olympische Abschlussveranstaltung im benachbarten Friedrich-Ebert-Stadion.

Nachdem im ersten Jahr 120 Kinder in den Sportarten Fußball, Schwimmen, Handball und Beachvolleyball teilnahmen, waren es 2006 bereits 520 Kinder in den Sportarten Basketball, Fußball, Fechten, Handball, Judo, Golf, Leichtathletik, Mini-Camp, Rudern, Schwimmen, Shaolin Kung Fu, Taekwondo, Tennis, Triathlon und Volleyball. 2007 kamen Cheerleading und American Football ins Camp, 2008 Wasserball und Kanu. Ein Jahr später kam Hockey als neue Sportart dazu. Im Jahr 2016 nahmen dann insgesamt 560 Kinder in 17 Sportarten und im MiniCamp am OlympiaCamp teil. In diesem Jahr sind es 588 Kinder, 258 Betreuer und 21 Sportarten – Fußball, Schwimmen und Beachvolleyball sind von Anfang an mit dabei.

Während des Olympia Camps 2019 können

21

Sportarten ausprobiert werden.

Insgesamt gibt es Angebote für Kinder zwischen

5 und 15

Jahren.

Es wird ein tägliches Programm von

8 bis 17

Uhr angeboten.

Für die Jüngsten zwischen

5 bis 6 Jahren

gibt es ein MiniCamp von 8 bis 13 Uhr.

Das Olympiacamp auf Instagram

Die HAZ-Junior-Reporter berichten auch auf Instagram vom Olympiacamp – und auch ihr könnt eure Bilder unter #hazolympiacamp2019 teilen.

Das Camp: Die Sportarten aus der Nähe

Es gibt außer US-Sports+Languages noch eine neue Sportart im Olympiacamp und zwar ist dieses Jahr Radio Tonkuhle zum ersten Mal mit dabei. Insgesamt sieben Kinder interviewten die unterschiedlichen Sportarten und einige wichtige Personen im Olympia Camp. Sie nahmen ihre Gespräche mit Aufnahmegeräten auf und produzierten aus den Interviews eine einstündige Sendung, welche jeden Tag um 16 Uhr im Radio Tonkuhle lief. Wir haben zwei von ihnen Interviewt und noch einige genauere Fragen zu ihrer Arbeit gestellt.

Wenn man an Fechten denkt, denkt man bestimmt an eine Kinderserie „D’Artagnan und die drei Musketiere“, die man mal zufällig auf RTL anklickt oder so. Tatsächlich ist es ein ziemlich anstrengender Sport: Man muss die ganze Zeit eine Maske und einen Anzug tragen, und das ist bei der Hitze nicht gerade angenehm. Außerdem muss man Reflexe und Ausdauer haben. Es ist zum Beispiel ziemlich anstrengend, lange in einer Pose zu stehen und Angriffe von Gegnern abzuwehren. Trotz allem macht dieser Sport sehr viel Spaß.

Es gibt auch hier Regeln: Vor und nach dem Kampf werden sich die Hände gegeben, und die Kleidung muss permanent getragen werden. Der Degen (oder Florett oder Säbel) wird nur in einer Hand gehalten, für die es einen speziellen Handschuh gibt. Sobald man den Gegner mit dem Florett berührt, gibt es einen Punkt. Es gibt verschiedene Schrittstellungen. Wenn man Rechtshänder ist, hält man in der Grundstellung den rechten Arm nach vorn hält (in dem man auch das Florett hält). Die linke Hand wird hinten dem Rücken nach oben angewinkelt. Der rechte Fuß steht vorn, und das rechte Bein ist gebeugt. Das linke Bein steht nach hinten gestreckt und hält die Balance.

Marlena erzählt in dem Interview, was man beim Fechten noch alles beachten muss. Sie macht im Camp beim Fechten mit.

Mittwochnachmittag waren die Junior-Reporter im Hiclimb und haben die Kinder vom Klettern interviewt. Am Anfang gab es eine kurze Erwärmung und anschließend ging es ans Klettern. In einem Vorraum holten sich die Teilnehmer ihre Ausrüstung, welche aus einem Gurt um die Hüfte, Kletterschuhen und einem Sicherungsgerät besteht. Danach fanden sie sich in Gruppen von drei bis vier Kindern und mindestens einem Betreuer zusammen. Beim Klettern sicherten die Kletterer sich gegenseitig, weil sie lernen sollen, dass nicht nur das Klettern sondern auch das Sichern dazu gehört, wie einer der Betreuer erklärte. Auch die Junior-Reporter hatten die Chance, das Klettern auszuprobieren. Zwei von ihnen probierten sich am Seilklettern und berichteten, dass es sehr viel Spaß machte und dass es eine sehr schöne Erfahrung war. Außerdem versuchten sie sich am Bouldern, dies ist eine Art de Kletterns, bei der man an einer circa vier Meter hohen Wand ohne Seil klettert. Zur Sicherheit liegt auf dem Boden eine große Weichbodenmatte. Auch das Bouldern machte ihnen sehr viel Spaß, jedoch waren sie und die Mehrheit der interviewten Kinder sich einig dass, das Seilklettern aufgrund der Höhe spektakulärer ist.

In der Öffentlichkeit wird kontrovers diskutiert, ob sogenannte E-Sports (also professionelles Gaming) als Sport angesehen werden sollen. Wir haben einige Teilnehmer des OlympiaCamps befragt, ob E-Sports im OlympiaCamp eingeführt werden sollten. Zudem haben wir den Befragten die Frage gesellt, ob sie E-Sports als Sport ansehen. Die Antworten auf beide Fragen waren sehr eindeutig und sind im Video zu sehen.

Unser HAZ-Kids-Reporter Jaron Hall hat wissen wollen, was genau die Tennisspieler im OlympiaCamp so treiben. Dort traf er Claudia Janhoff (50), die ihm erklärte (siehe Video), warum und wie lange sie als Trainerin mitmacht und wie genau den Kindern Tennis beigebracht wird. Coach Holger trainierte derweil die Kids weiter und kommentierte dabei deren Schläge. Am Dienstag wird Rückhand geübt, am Mittwoch der Volley, am Donnerstag der Aufschlag und am Freitag einfach gespielt. Holger spielt schon seit 28 Jahren Tennis – weil er „es geil findet“, wie er sagt.

Neu im Camp-Programm: US-Sports + Language

Der Trainer von US-Sports + Language, Phillip Gamble, unterrichtet in Englisch. Er ist Football Player bei den Invaders, English Coach und macht Life School Projects. Kann Gamble überhaupt Deutsch? Nein, er unterrichtet nur in seiner Muttersprache. Denn Gamble ist gebürtiger Amerikaner. Die Teilnehmer seines Programms sprechen so viel Englisch wie möglich, um ihre „Skills“ zu verbesssern. Sie probieren auch viele neue Sportarten aus, die größtenteils in Amerika gespielt werden: darunter sind unter anderem Basketball und American Football. Was macht US-Sports + Language so besonders? Obwohl es diese Sportarten bereits im OlympiaCamp gibt, wird hier das Gesamtpaket an Sportarten, Englischunterricht und einer Menge Spaß ausprobiert. Für den Fall, dass es regnen sollte, wird einfach mehr Englisch unterrichtet als Sport gemacht.

Schwindel des Tages

Montag gab es für unsere Triatlethen viel zu lachen. Bei einem Spiel, bei dem man sich möglichst lange im Kreis drehen musste, ohne umzufallen, haben alle Teilnehmer tapfer durchgehalten… Bis auf den Betreuer Matti, welcher nicht nur umkippte, sondern auch noch die Betreuerin Ulrike mit zu Boden riss, wie die Kinder berichteten.

Das Camp: Ein paar Einblicke

Die Camp-Reporter im Kurzinterview

Jaron Hall (10 Jahre) ist zum ersten Mal beim OlympiaCamp dabei. Das Singen und Tanzen am Morgen ist nicht so sein Ding, aber er freut sich schon darauf, die Tennisspieler des Camps zu interviewen. Denn Jaron spielt selbst Tennis: beim HTC Rot-Weiß.

Marie Peters (13 Jahre) ist in der HAZ darauf aufmerksam geworden, dass man bei den Junior-Reportern im OlympiaCamp mitmachen kann. Sie findet es sehr beeindruckend, wie viele Sportarten es dort gibt und wie groß das Gelände ist.

Auch Mia Wollschläger (11 Jahre) ist über die HAZ auf die Junior-Reporter aufmerksam geworden. Sie spielt selbst Fußball und möchte sich die Sportart in den nächsten Tagen mal anschauen.

Kaja Bologov (11 Jahre) macht seit 2011 beim OlympiaCamp mit. Sie spielt in ihrer Freizeit Fagott (das ist ein Holzblasinstrument mit einem Doppelrohrblatt) und trifft sich gern mit ihren Freundinnen. Kaja ist neugierig und probiert gern neue Sache aus. Deshalb hat sie sich diesmal für die HAZ-Kids-Redaktion entschieden.

Christian Krupp (13 Jahre) ist seit 2017 beim OlympiaCamp dabei. Er hat schon einmal bei der HAZ mitgemacht und kam gern wieder. In seiner Freizeit spielt Christian Klavier und Trompete – er filmt und fotografiert gern.

Emilia Gerhardt (15) ist eigentlich schon zu alt für das OlympiaCamp, hat sich aber mit 14 beworben und wurde doch angenommen – bei der HAZ. In ihrer Freizeit schreibt sie viel über alles mögliche, Geschichten und so. Emilia fährt seit knapp sieben Jahren Einrad, tanzt und schauspielert gern. Sie ist eher ein Mensch, der tagsüber müde ist und nachts seine kreativen Phasen hat. Egal (wirklich egal) was – sie zeichnet überall irgendwo etwas drauf.

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